Der Verein hat seit dem Start im Oktober 2014 über 260 Abteilungsmitglieder gewonnen und freut sich, dass er mit der GetFit-Abteilung gesundheitsorientiertes Gerätetraining für Einsteiger und Fortgeschrittene jeden Alters anbieten kann. Egal ob Schüler, Berufstätiger oder Rentner, egal ob Einsteiger oder schon sportlich aktiv – das GetFit bietet optimale Möglichkeiten, mit verschiedensten Zielsetzungen zu trainieren! Wichtiges Vereinsziel war und ist es, bereits bestehenden GTV-Mitgliedern ein ergänzendes Training zum bisherigen Sportprogramm anzubieten.

Um sich einen persönlichen Eindruck machen zu können, kann jeder Interessierte ein kostenloses Probetraining vereinbaren. Dort besteht die Möglichkeit, sich von den räumlichen und personellen Gegebenheiten sowie der Ausstattung und Angeboten ein eigenes Bild zu machen. Möchte man Mitglied werden, kommt es entweder zu einem Eingangscheck-Termin oder zum Trainingsplan-Termin. Der Eingangscheck ist vor allem für Personen gedacht, die lange oder noch nie sportlich aktiv waren und für Personen mit Vorerkrankungen, bei denen eine genaue Analyse der körperliche Stärken und Schwächen zu empfehlen ist. Natürlich kann auch jeder andere den Eingangscheck absolvieren, um in den Bereichen Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit seine Leistungsfähigkeit zu testen. Auf Basis der Testergebnisse und des ausführlichen Anamnesegesprächs kann dann in Kombination mit den persönlichen Wünschen und Vorstellungen eine genaue Zielsetzung formuliert werden. Hierfür sollte etwa eine Stunde Zeit eingeplant werden. Im Trainingsplan-Termin folgt dann die Einführung in den individuellen Trainingsplan. Hier werden die Geräteeinstellungen vorgenommen, die Bewegungsabläufe eingeübt und kontrolliert und alle weiteren Fragen geklärt, die im Laufe des Trainings aufkommen. Für diesen Termin werden etwa 60 bis 90 Minuten benötigt.

Nach diesem Einstieg in das Training wird der Trainingsbetreuung ein besonderer Wert zugeschrieben. Die Mitglieder werden stetig fachgerecht von Sportwissenschaftlern, Sport- und Gymnastiklehrern sowie Sport- und Fitnesskaufleuten betreut. So wird eine hohe Qualität des Trainings gewehrleistet, damit die gesteckten Ziele konsequent erreicht werden. Die regelmäßige Überprüfung der Leistungsfähigkeit und damit verbundene Anpassung des Trainingsplans runden die optimale Trainingsbetreuung im GetFit ab.

Die aktuellen Öffnungszeiten sind: Mo.-Fr. 8:30 Uhr - 12:30 Uhr sowie 15:30 Uhr - 21:30 Uhr, Sa. 10:00 Uhr - 16:00 Uhr. Für das Training wird zusätzlich zum Vereinsbeitrag ein Abteilungsbeitrag von 12 € pro Person fällig. Das sind dann für Erwachsene insgesamt 24,50 € und für Jugendliche 19 € im Monat, sofern sie Einzelmitglied sind.

Rufen Sie uns an, 04346-6023922. Wir freuen uns!

Für Alle beginnt ab 8. Januar 2018 wieder der reguläre Sportbetrieb in Gettorf.
Genau der Richtige Zeitpunkt, seine guten Vorsätze anzugehen, bevor sie wieder in Vergessenheit geraten.
In der GetFit-Abteilung können Sie im Januar und Februar 2018 den perfekten Grundstein für ein gesundes und aktives Jahr 2018 legen. Hierfür werden 50 Gratis-Eingangschecks mit dem Sportwissenschaftler Finn Schwarzlow vergeben, egal ob Vereinsmitglied oder nicht. In der ausführlichen Anamnese wird Ihr Gesundheitszustand geklärt und Ihre Ziele und Wünsche erarbeitet. Ihre Ausdauerfähigkeit wird durch einen Stufentest auf dem Fahrradergometer getestet und in fünf verschiedenen Krafttests werden Sie erfahren, welche Muskeln bei Ihnen besonders stark sind. Die abschließende Beweglichkeitsüberprüfung gibt Aufschluss über Fehlhaltungen und Muskelverkürzungen. Für die Terminvereinbarung kommen Sie entweder persönlich im Vereinsheim des GTV (Kirchhofsallee 28, 24214 Gettorf) vorbei, melden sich telefonisch unter 04346 8819 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Also beeilen! Los geht's!

„Gerade für Senioren ist Krafttraining eine enorme Notwendigkeit“ sagt der Sportwissenschaftler Prof. Jürgen Freiwald von der Bergischen Universität Wuppertal.

Jürgen Freiwald referierte beim 38. Sportmedizinischen Seminar des  Württembergische Landessportverband  (WLSB) über Entwicklungen in der Trainingswissenschaft. In den Mittelpunkt stellte der Leiter des Bereichs Bewegungswissenschaft der Uni das Krafttraining. Über seine Wirkung, vor allem bei älteren Menschen, spricht Freiwald im Interview mit dem WLSB.

 

Professor Freiwald, zur Vorbereitung auf den Winter ging man früher zur Skigymnastik. Ist die out, muss man zum speziellen Krafttraining gehen?

Freiwald: Eine gute Skigymnastik beinhaltet, weil sie aufs Skifahren vorbereitet, auch sehr viele Kraftanteile. Insofern ist Skigymnastik nicht out.

 

Tut man genug für seine Gesundheit, wenn man sich mit zunehmendem Alter auf Ausdauersport konzentriert?

Die moderne Forschung zeigt, dass die Muskulatur das größte Stoffwechselorgan im menschlichen Körper darstellt. Dieser Stoffwechsel wird ganz besonders durch Krafttraining angeregt. Früher hatte man immer Angst, dass man sich über- oder fehlbelasten könnte. Das ist völlig unbegründet. Es sei denn, man hat Gelenkschäden oder sonstige Kontraindikationen. Dann müssen die Übungen entsprechend angepasst werden. Ansonsten ist Krafttraining heutzutage sogar bei Herzinsuffizienz ein wesentlicher Bestandteil der Rehabilitation. Dies gilt selbst nach Herztransplantationen, weil der Patient dann gar nicht in der Lage ist, große Ausdauerleistungen zu erbringen, jedoch im Krafttraining sehr dosiert belastet werden. In einem guten Setting kann das größte Stoffwechselorgan gezielt angesprochen werden.

 

Gibt es ein Alterslimit, bis dem man Krafttraining betreiben kann?

Da gibt es kein Limit. Es gibt viele Studien, die belegen, dass durch Krafttraining nicht nur die Kraft zunimmt, sondern auch die Ausdauer und insbesondere bei älteren Menschen auch die Beweglichkeit. Plötzlich können sie, weil sie die nötige Kraft entwickeln können, auch wieder Alltagstätigkeiten mit hoher Reichweite durchführen. Deshalb ist gerade für Senioren Krafttraining empfehlenswert.

 

Wie häufig sollte man die Muskulatur trainieren?

Wir haben als Mensch anlagebedingt gewisse Veranlagung zu Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit. Um diese auszuarbeiten, genügen zweimal die Woche Training. Damit kommt man auf die berühmte 80:20-Regel. Das bedeutet: Mit 20 Prozent Aufwand erziele ich 80 Prozent Effekt. Um die restlichen 20 Prozent zu bekommen, muss man deutlich spezieller und vor allem mehr trainieren.

 

Welche Muskelgruppen sollte man auf keinen Fall vernachlässigen?

Zunächst einmal sollten alle großen Muskelgruppen trainiert werden. Die Basis sind die Rumpfmuskeln, die in der modernen Zivilisationsgesellschaft zu wenig beansprucht werden. Und dann die Extremitäten. Dabei sind besonders die Strecker von Bedeutung, weil diese das Körpergewicht gegen die Schwerkraft tragen.

 

Wie viel Prozent der maximalen Belastungen sind im Krafttraining sinnvoll?

Ich würde auf alle Fälle umfangsorientiert und niedrigdosiert einsteigen. Der gesunde „Normalbürger“ sollte mit 50 bis 60 Prozent der Maximalkraft einsteigen, zwei- bis dreimal die Woche. Später kann die Belastung auf bis zu 90 Prozent gesteigert, aber bei reduziertem Trainingsumfang. Zu bedenken ist, dass auch das Bindegewebe Zeit zur Anpassung benötigt, weit länger als die Muskulatur und daher die Belastungen langsam zu steigern sind.

 

Lässt sich die Form, die man durch vermehrte Outdoor-Aktivitäten über den Sommer aufbaut, im Winter halten?

Natürlich, das kann man auf jeden Fall. Auch im Winter sollten die Trainierenden trotz schlechter Witterungsbedingungen möglichst oft nach draußen gehen und dort trainieren. Der Trainingseffekt ist auch von den Außenbedingungen abhängig. Nur durch ausreichendes Tageslicht werden genügend anabole Hormone produziert, die für den Kraftgewinn bedeutsam sind. Auch aus diesem Grund gehen zum Beispiel Fußballvereine im Winter in südliche Trainingslager, weil sie dort einen, auch hormonell bedingt, höheren Trainingsgewinn haben.

 

Wie sollte das Verhältnis Kraft- zu Ausdauertraining sein?

Das kommt auf das Trainingsziel an. Aber mit einem guten Krafttraining und ausgedehnten Spaziergängen braucht man kein gezieltes Ausdauertraining mehr machen. Wohingegen mit reinem Ausdauertraining es eng wird, die Defizite durch die Errungenschaften unser Zivilisation zu kompensieren. Unsere Gesellschaft hat weniger ein Ausdauer- denn ein Kraftproblem, denn alles wird einem abgenommen. Auch in der Arbeitswelt.

 

(Quelle: WLSB)

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