Was verändert sich für den GTV?

Die Gemeinde hat die Planungen für das Sportzentrum an der Isarnwohld-Schule vorangetrieben und wird voraussichtlich im August die letzten Beschlüsse fällen.
Nach aktuellem Stand übernimmt die Gemeinde Gettorf eine Teilfläche vom Schulverband und baut dort für den GSC zwei Großfeld- und einen Kleinfeld-Kunstrasenplatz sowie für ca. 1,4 Mio. € ein Funktionsgebäude mit Umkleiden, drei Verwaltungs-/ Besprechungsräumen sowie eine Gastronomie, für die ein Pächter im Vollerwerb gesucht werden soll. Weitere Ausschreibungsdetails sind nicht öffentlich bekannt.
Die Überlegungen, die Mensa der Schule dort zu integrieren, sind vom Tisch. Die Mensa bleibt auf dem Schulgelände.
Der GTV-Vorstand hat sich eindeutig positioniert und hält eine Vollgastronomie, die sich aus den Nutzern der Sportvereine finanzieren soll, dauerhaft für unwirtschaftlich.
Für die gesamten Maßnahmen sind über 4 Mio. € veranschlagt.

Eine Sanierung der 3-Feld-Halle steht aktuell nicht auf dem Plan, ebensowenig wie ein von den Planern vorgeschlagener Anbau, sodass eine 6-Feld-Halle entstünde.
Eine eigene kleine GTV-Halle unter möglicher finanzieller Beteiligung des GTV wurde von der Gemeinde erst gar nicht in die Ausschreibung, die die Planungsbüros erhielten, aufgenommen.

Was verändert sich also für den GTV?
Eine neue Speedskating-Bahn (inkl. neuer „Hütte“) wird errichtet werden, um dieser in Gettorf und Umgebung traditionellen und erfolgreichen Sportart die Zukunft zu sichern. Hierüber freut sich der GTV außerordentlich! Das Volumen beläuft sich auf aktuell geschätzte 120.000 € für die Bahn (zzgl. Hüttengebäude und Flutlicht), welches komplett durch die Gemeinde finanziert wird.
Außerdem können die Speedskater den Innenraum der Bahn für Rollhockey nutzen. Als Umkleidemöglichkeiten stehen die nahe gelegenen Leichtathletik-Umkleiden zur Verfügung.
Der heutige Leichtathletik-Sportplatz inkl. Bahn soll saniert werden. Die Leichtathleten behalten die jetzigen Umkleiden, bekommen darin jedoch Duschmöglichkeiten hergerichtet.

Bei größeren Veranstaltungen soll es für den GTV möglich sein, auch die Umkleidebereiche und Außentoiletten des erwähnten Funktionsgebäudes in Absprache mit dem GSC zu nutzen.
Die Garagen, in denen die Leichtathleten ihre Sportgeräte lagern, werden verlegt werden, weil an heutiger Stelle für Fußballspiele auf dem Rasenplatz des Stadions eine Zuschauertribüne errichtet werden wird.

Der GTV wurde gefragt, ob er im Multifunktionsgebäude stundenweise einen Saal (min. 150 m²) nutzen möchte. Weil es zwischen dem Umkleidetrakt und diesem Saal keine Verbindung innerhalb des Gebäude geben wird, konnten nur Jürgen Lemke und Martin Schumann in Aussicht stellen, dass die Tanzabteilung diesen an die Gastronomie angrenzenden Saal montags, dienstags und donnerstags nutzen könnte. Jedoch hängt die Vergabe des Raumes laut Gemeinde wohl von dem noch nicht gefundenen Pächter ab.

Andere Sportangebote, die mehr Umkleidemöglichkeit benötigen als einen Schuhwechsel, könnten nur über das Außengelände die Umkleidebereiche in der unteren Ebene erreichen und nur nutzen, sofern der GSC diese nicht belegt hat. Daher ist die Nutzung der GTV-Tänzer die wahrscheinlichste Nutzung von allen. Die Planer und die Gemeinde haben die Anforderungen hinsichtlich Tanzboden, Musikanlage, mobile Spiegelwand erhalten.

Vereinzelt hören wir Stimmen innerhalb der GTV-Mitglieder oder in Gettorf insgesamt, dass „4 Mio. € für den GSC ausgegeben würden, der vergleichsweise wenige Mitglieder aufweise. Der GTV hingegen würde seit Jahren alles selbst bezahlen“. Obwohl dies inhaltlich korrekt ist, sollten jedoch alle, die diese Gedanken hegen, sich sportlich fair und solidarisch zeigen.

 

Hinweis:

Wir wurden von aufmerksamen Lesern dieses Beitrages darauf hingewiesen, dass es wohl nicht inhaltlich korrekt sein kann, dass der GTV seit Jahren alles selbst bezahlt.
Das ist natürlich richtig. Inhaltliche Korrektheit ist nur überwiegend vorhanden.
Der GTV nutzt die von Gemeinde und Schulverband finanzierten Sportstätten und erhält auch Zuschüsse der öffentlichen Hand inkl. Förderung des Landessportverbandes.

Das hier wiedergegebene Stimmungsbild bezog sich ja auf die Planung des neuen Sportzentrums. Damit waren nicht die auch von unserer Gemeinde unterstützten ständigen Sportangebote gemeint, sondern es sollte auf die Situation bei Vorbereitung von neuen Angeboten oder zusätzlichen Sportstätten hingewiesen werden.

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